Sonntag, 16. August 2015

14.-16. August: Das definitive Ende der Reise

Im letzten Bericht habe ich schon eine Andeutung gemacht, dass die Reise ein abruptes Ende nimmt. Nun, am Freitagabend konnte ich auf einmal nicht mehr richtig zurückschalten. Beim erstenmal ging es nach einigen Sekunden wieder. Beim zweitenmal blockierte mir das Hinterrad beim Anhalten auf einem Kiesplatz. Da wusste ich bereits: "... das ist jetzt nicht gut. Das ist etwas Gröberes..."

Glück im Unglück: ich strande direkt vor der Haustür von Ron und Barb, einem älteren Ehepaar. Sie bieten mir gleich alle Hilfe an. Zelten kann ich im Garten und Werkzeug hat er auch, den er ist begeisterter Oldtimer Freak. Ein Ford Pickup Jahrgang 1946 steht in der Garage. Das Werkzeug ist deshalb aber fast alles in Zoll. Nicht unbedingt das was ich brauchen kann.

Ich öffne die Kupplung. Da ist als i.O. Doch die Schaltwelle lässt sich nicht drehen. Der Schaden ist also im Getriebe selbst und da komme ich nur dran, wenn ich den ganzen Motor komplett zerlege. Ich beschliesse das Zuhause in aller Ruhe zu machen. Hier habe ich weder richtiges Werkzeug, noch bekomme ich allfällige Ersatzteile. Ich vermute, dass der Schaden immer noch eine Folge der lausigen Reparatur in Vancouver ist. Wie schonmal gesagt, ich hatte schon damals kein gutes Gefühl als ich den Auftrag dafür gegeben habe. Janu, ist nun mal so...

Wie geht's weiter? Ich versuche jetzt nächste Woche auf ein früheres Schiff umzubuchen. Falls das klappt, sollte ich dann auch noch mit meinem Flug etwas machen, den ich erst vorgestern gebucht habe. Da wird eine Umbuchung aber wohl schwieriger da über fluege.de gebucht. Stichwort: lausiger Service...

Ja, diese Probleme hatte ich mit Wandern nicht. Höchstens mal ein paar durchgelaufene Schuhe... ;-)






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